Reisetipp Tansania / Sansibar
copyright Hery Eckert

Reisetipp Tansania / Sansibar

 

In Tansania lässt sich der Traum von Afrika verwirklichen. Das ostafrikanische Land ist berühmt für seine Serengeti und seinen Wildreichtum. Vom Viktoriasee bis an den Indischen Ozean mit der traumhaften Gewürzinsel Sansibar reichend, ist Tansania ein ideales Reiseziel, um Safari und Badeurlaub – Abenteuer und Erholung – miteinander zu kombinieren.

Ein Reisetipp für die ganze Familie von Hery Eckert.

Tansania ist ein Reiseland, das seine Besucher in den Bann zieht. 16 Nationalparks gibt es hier, jeder einzelne mit ganz eigenem Charme, jeder davon artenreich mit einer Vielzahl wilder Tiere. Am berühmtesten ist die Serengeti. In ihrem Norden lässt sich alljährlich die weltweit größte Tierwanderung beobachten, wenn riesige Gnu-, Antilopen- und Zebra-Herden auf der Suche nach Wasser gen Norden ziehen. In den Sommermonaten von Juni bis August ist die beste Zeit dafür.

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Tansania Safari

Startpunkt unseres neuntägigen Safari-Abenteuers war eine kleine und einfache Lodge unweit internationalen Flughafens Kilimandjaro, die wir direkt nach der Ankunft bezogen. Perfekt gelegen, um erst einmal in Ruhe in Afrika anzukommen – mit Blick auf den schneebedeckten Kilimandscharo, den höchsten Berg und eines der Wahrzeichen Afrikas. Am nächsten Morgen ging es los in den rund 4 Stunden entfernten Tarangire Nationalpark. Von dort aus führte die Route über den Lake Manyara Nationalpark, von dem Ernest Hemingway einst sagte, es sei das Schönste, was er je in Afrika gesehen habe, über das Schutzgebiet am Ngorongoro Krater weiter in die weltberühmte Serengeti. Eine Safari durch die Nationalparks im Norden Tansanias ist zugleich eine Reise durch abwechslungsreiche Landschaften: Üppige Wälder, Seen voller Flamingos, offenes Gras- und Buschland, Steppen und Savannen. Als Abschluß der Safari war dann noch der Grumeti Privatpark im Programm und von dort die Rückreise mit einer 12-sitzigen Maschine nach Arusha über die imposanten Landschaften Tansanias.

Anreise

Die Anreise erfolgt bei vielen Safaris individuell kann aber auch über die Spezialisten wie Gebeco, Meiers Weltreisen oder Camäleon im Paket mitgebucht werden.

Je nach Wohnort lohnen sich auch Flüge über Amsterdam mit KLM direkt bis Kilimanjaro. Auch die Route über Kenia nach Nairobi und dann weiter nach Tansania ist eine Alternative.

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Tansanias Tiere

Tierreichtum in Tansanias Nationalparks

Wer auf Safari geht, möchte sie sehen, die sogenannten „Big Five“ Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Und dazu Giraffen, Zebras, Affen, Antilopen, Nilpferde und Krokodile. Wir hatten mit „God Love“ einen erfahrenen Reiseführer an unserer Seite und haben alles gesehen und erlebt, was es auf Safari zu sehen und zu erleben gibt. God Love, der sich deutschen Gästen gegenüber auch Gottlieb nennt und hervorragend Deutsch, Englisch und Italienisch spricht, war selbst Ranger und ist extrem gut vernetzt. Er hat uns zielsicher dahin gelotst, wo es etwas zu sehen gibt. Geparden und Löwen bei der Jagd, Löwenbabys beim Mittagsmal oder Geier beim Ausweiden der letzten Reste – alles in allem Erlebnisse, die man sonst nur aus Tierfilmen kennt. Im Norden der Serengeti am Mara Fluß war die Tierwanderung mit Tausenden  von Gnus und Zebras beim Überqueren des Flusses zu beobachten – und die auf sie wartenden Krokodile im Wasser – eines der eindrucksvollsten Erlebnisse. Gnus sind nicht besonders clever. Deshalb nennen Afrikaner einen dummen Menschen auch Gnu.

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Zelt-Camps mit allem Komfort

Während der Safari haben wir meist in Zelt-Camps übernachtet. Wer dabei allerdings an eine Art Camping denkt, irrt. Gehobene afrikanische Zelt-Camps sind mit Schlaf- und Badezimmer samt festen Toiletten, Duschen usw. wie Hotelzimmer äußerst komfortabel ausgestattet. Fließendes Wasser für Duschen war in all unseren Camps möglich, wenn auch zum Teil mit Voranmeldung. Im Grumeti Privatpark, dem letzten Etappenziel auf unserer Safari, lag das Hotel auf einem Hügel mit  Pool der einen herrlichem Blick über die Savanne bietet. In Privatparks kann man sich, anders als in den Nationalparks, auch zu Fuß auf den Weg machen und die Gegend erkunden. Eine schöne Abwechslung, nachdem wir zuvor stets den ganzen Tag auf Pirschfahrt unterwegs waren.

Eine Safari ist ein wunderbares, aufregendes Erlebnis –man steht morgens früh auf und ist den ganzen Tag im Geländewagen auf Entdeckungstour. Wer mit Kindern reist, sollte etwas zur Beschäftigung dabei haben. Und perfekt wird die Reise, wenn zur Erholung ein anschließender Badeaufenthalt auf Sansibar eingeplant wird.

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Erholung auf Sansibar

Wir waren sieben Tage auf der Gewürzinsel mit ihren wunderschönen, weißen Sandstränden. Der Flug von Arusha nach Sansibar dauert gerade mal anderthalb Stunden. Gefühlt reist man in eine ganz andere Welt – von Afrika auf eine Tropeninsel mit orientalischem Charme. Sansibar war lange Zeit ein Sultanat, der arabische Einfluss ist heute noch unverkennbar. Im August ist hier Trockenzeit und es ist nicht allzu heiß. Das lädt dazu ein, neben Baden, Schnorcheln und Tauchen etwas zu unternehmen. Der Besuch einer Gewürzfarm, zählt ebenso zu einem Muß, wie ein Abstecher nach Stone Town, den ältesten Stadtteil von Sansibar-Stadt. Je nach Lage des Hotels muß man hierfür einen ganzen Tag einplanen. Doch auch die Fahrten durch die Orte in Sansibar, geben uns viele Eindrücke zum Leben der Menschen in diesem Teil der Welt mit.

Eine Reisekombination aus Safari in Tansania und Badeaufenthalt auf Sansibar kann ich aus eigener Erfahrung nur wärmstens empfehlen.

 

Wetter und Kleidung

In unserem europäischen Sommer ist auf der Südhalbkugel der Winter eingezogen. Es empfiehlt sich daher auch warme Kleidung mit einzupacken und einen „Zwiebellook“ mit Zipper-Hosen zu wählen. Tansania liegt relativ nahe am Äquator, somit sind die Jahrestemperaturen nicht zu hohen Schwankungen unterworfen und man kann von Juni bis September mit Temperaturen von Ø 29 Grad Tags und 19 Grad Nachts rechnen. Wenn die Sonne nicht scheint und man sich z.B. auf dem Kraterrand des Ngorongoro befindet, dann kann es doch recht kühl werden.

Die beste Reisezeit ist von Juli bis September mit der längsten Phase der Trockenzeit. In Tansania gibt es die Große Regenzeit von März bis Mai und die kleine Regenzeit im Oktober und November.

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